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Sculpfun iCube Ultra

Neuer Diodenlaser im Mini-Format, Nachfolger des erfolgreichen iCube mit einigen Verbesserungen. Es gibt zwei Versionen, das Dual-Modell bringt ein 1,2W-Infrarot-Modul mit. Damit lassen sich Metalle und Schmuck bearbeiten, was mit einem 455nm-Laser nicht möglich ist.

Dieser Artikel ist noch in Arbeit, er wird noch weiter ausgebaut.

Als Nachfolger der beliebten iCube-Serie hat Sculpfun die iCube Ultras vorgestellt. Hier wurden viele Verbesserungswünsche der Community aus der ersten Serie aufgenommen und das Gerät insgesamt sehr verbessert. Aus meiner Sicht sind die Kernpunkte dabei:

  1. 12 W Leistung bei 450 nm und neu dazu ist ein Infrarot-Modul (1,2 W) gekommen. Damit können deutlich mehr Materialien gehandhabt werden.
  2. Sicherheitsmerkmale
    • Vollständig geschlossenes Design, unterstützt eine sofortige Abschaltung, sobald die Tür geöffnet wird.
    • Sicherheitselemente: Not-Aus-Schalter, Temperatursensor, USB-Sicherheitsschlüssel
    • Die vollständig geschlossene Acryl-Schutzabdeckung ist abnehmbar und verfügt über eine kleine integrierte Tür für einen einfachen Zugang zu den Materialien; während des Betriebs sind keine Schutzbrillen erforderlich.
    • Der iCube Ultra verfügt außerdem über einen integrierten Rauchfilter, der stechende Rauchgerüche verhindert und somit den sicheren Einsatz in Wohnungen, Büros oder Klassenzimmern ermöglicht.
  3. Auto-Fokus macht das Fokussieren viel bequemer
  4. Kontrollleuchte zur Angabe des Betriebszustands

Wichtig: Der Ultra Dual hat eine etwas kleinere Arbeitsfläche von 150 x 135 mm! Die Werbung suggeriert manchmal, die Arbeitsfläche wäre gleich groß.

Offizielle Bilder

Aufbau/Nutzung

Grundsätzlich muss nicht viel aufgebaut werden. Einzig das Lasermodul und der Adapter für den Absaugschlauch müssen noch montiert werden. Das offizielle Video gibt es hier:

Hier noch das Unboxing-Video von Marty:

z-Achse

Der iCube hat leider an der z-Achse keine Endschalter. Daher kann nur ein Probing durchgeführt werden, aber kein Homing. Dabei schlägt er in beiden Richtungen am Ende an und dreht durch. Das sollte man zur Schonung der Mechanik vermeiden. Man kann die z-Achse aber normal per G‑Code-Kommandos steuern und die Achse damit verfahren.

Das Kommando, um das Probing manuell zu starten (zb. via Makro in LightBurn), ist [esp212].

Air Assist

Es gibt auch einen Air-Assist zum Nachrüsten, der Aufbau wird in folgendem Video erklärt:

Rotary

Man kann den iCube natürlich auch mit einem Rotary betreiben. Es gibt einen extra passend designten Rotary von Sculpfun, aber auch andere Rotaries können normal benutzt werden. Die Anleitung zum Anschluss ist hier:

Wichtig, weil ungewöhnlich: Hier wird der Rotary nicht anstatt der Y-Achse angeschlossen, sondern parallel. Damit die echte Y-Achse sich nicht bewegt, muss in der Konsole der Befehl $45=1 eingegeben werden. Nach der Nutzung dann wieder $45=0. Am besten kann man sich dafür jeweils ein Makro erstellen. Allgemeine Tipps zu Einstellungen gibt es hier: Rotary-Anleitung.

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